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Resilienz

Das Wort „Resilienz“ ist momentan in vieler Munde. Doch was verbirgt sich wirklich dahinter?

Das Wort „Resilienz“ leitet sich ursprünglich von dem lateinischen Wort „resilire“ ab, das „zurückspringen“ oder „abprallen“ bedeutet. Es hat in unterschiedlichen Wissenschaften verschiedene Definitionen, immer mit einer ähnlichen Aussage.

So bedeutet Resilienz z. B. in der Materialwirtschaft „die Fähigkeit eines Materials, nach einer elastischen Verformung in den Ausgangszustand zurückzukehren“. Wir alle kennen das im Alltag z. B. von bestimmten Plastikfolien, die, egal wie oft und fest wir sie zusammenknüllen, immer wieder in ihre ursprüngliche Form zurückkehren.

In den Ingenieurswissenschaften wiederum bedeutet Resilienzdie Fähigkeit technischer Systeme, beim Ausfall von Teilsystemen auch weiterhin zu funktionieren“.

Resilienz in der Psychologie bezeichnet die „psychische Widerstandsfähigkeit in schwierigen Situationen und Krisen“. Andere Kurzbeschreibungen sind z. B. „das innere Immunsystem“ – „die psychische Widerstandskraft“ – „die seelische Widerstandsfähigkeit“.

Resiliente Menschen sind in der Lage, mit Schwierigkeiten im Leben, egal ob im beruflichen oder im privaten Umfeld, gut umzugehen. Sie meistern Krisensituation und Widerstände erfolgreich, allein durch das Einnehmen neuer Sichtweisen und das Mobilisieren der eigenen Ressourcen und Kräfte.

Am Ende steht nicht nur der Erfolg, gut durch eine schwierige Situation durchgekommen zu sein. Durch das Entdecken der eigenen Ressourcen und die positive Erfahrung durch neue Lösungsansätze wächst das Selbstbewusstsein und man geht gestärkt und mit neuer Achtsamkeit dem Kommenden entgehen.

Und das Beste daran ist, Resilienz ist erlernbar.

Meine Ausbildung als Resilienzcoach und -trainer habe ich im Resilienz-Zentrum Osnabrück bei Monika Gruhl und Hugo Körbächer absolviert. Für mich sind die beiden die deutschen „Gurus“ der Resilienz. Monika und Hugo lehren nicht nur Resilientes Verhalten, sie leben es auch vor.

Das Model der Beiden beruht auf den 7 Schlüsseln zu den inneren Kräften.

Diese 7 Schlüssel sind aufgeteilt in 3 innere Grundhaltungen und 4 Verhaltensweisen.

Im Zentrum allen Denkens, Fühlens und Handelns steht für mich zusätzlich der erste Schritt. Das habe ich bei meinem Model als 8. Schlüssel hinzugefügt.

Dabei ist alles miteinander verbunden. Stärke ich mich in einem Schlüssel, hat das positive Auswirkungen auf alle anderen Schlüssel.

Es gibt auch keine Reihenfolge. Nicht das eine oder andere ist das Wichtigste, sondern jeder entdeckt für sich, in welchen Bereichen er schon ganz gut aufgestellt ist und in welchen er noch einiges dazulernen kann.

Mein Resilienzmodell:

Der erste Schritt:

  • Achtsamkeit (Ich)
    • Selbst-Wahrnehmung
    • Selbst-Wert-Gefühl

Die 3 inneren Grundhaltungen:

  • Akzeptanz
    • das Unabänderliche annehmen
    • loslassen
  • Optimismus
    • an einen realistischen positiven Ausgang glauben
  • Lösungsorientierung
    • die Energie auf mögliche Lösungen richten, statt auf Probleme

Die 4 Verhaltensweisen:

  • Sich selbst regulieren
    • die eigene Verfassung (Gedanken, Gefühle,
      Stimmungen) und die eigenen Reaktionen der
      Situation angemessen steuern
  • (Selbst-)Verantwortung übernehmen
    • die Opferrolle verlassen
    • die eigenen Handlungsspielräume nutzen, statt in
      Selbstmitleid und Schuldzuweisungen zu versinken
    • den anderen ihre eigene Verantwortung lassen
  • Beziehungen gestalten
    • energiespendende Beziehungen pflegen,
      energiefressende Beziehungen beenden
    • Unterstützung geben und von anderen annehmen
  • Zukunft gestalten
    • entlang er eigenen Werte Ziele setzen und
      verfolgen
    • auf das Kommende vorbereitet sein

Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme.

Bettina Hüpgens
Marktplatz 7a
91074 Herzogenaurach
Telefon: +49 173 9828131
E-Mail: huepgens@kc4you.de

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Bewahre mich vor dem Glauben, es müsse alles im Leben gelingen.
Schenke mir die nüchterne Erkenntnis, dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge, Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind, durch die wir wachsen und reifen.

Antoine de Saint-Exupéry

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